Eine Reakton, der besonderen Art

McDonald’s-Schüler- und Jugendsportfest im Visier

Den  Bezirksvorsitzenden des BLV-Bezirk Niederbayern, Herrn Prof. Dr. Gerhard Waschler wurde vom Verband nachfolgende Mail übermittelt. Wir wurden um eine entsprechende Stellungnahme gebeten:

Betreff: LG Passau macht 30m, Weit, Ball für Altersklasse W4
Hallo ……,
da sich die LG Passau gerade massiv beschwert (http://test.lgpassau.de/seltec-eine-lizenz-die-wir-nicht-brauchen), dass durch die 0,5 € Seltec-Gebühr pro Meldung ihr McDonalds-Kindersportfest um über 400 € teurer wird, habe ich mir die Veranstaltung mal genauer angesehen.
Ich bin fast vom Glauben abgefallen. Die bieten klassische Einzeldisziplinen für U10 und runter bis zu M/W 4 an!
http://test.lgpassau.de/wp-content/uploads/2019/05/McDonalds-2019-Ausschreibung.pdf
http://test.lgpassau.de/wp-content/uploads/2019/10/MCDonalds_Teilnehmerliste_2019.html.htm
http://test.lgpassau.de/wp-content/uploads/2019/10/McDonalds_Ergebnis2019.htm
Beantragt und genehmigt war die Veranstaltung lt. Martin nur bis zur U12. Die U10 und jünger hat die LG Passau klamm heimlich im Nachgang in ihre Ausschreibung aufgenommen und regelwidrig durchgeführt. In den Altersklassen U10 und jünger gilt das Programm der Kinderleichtathletik.
Ab 2020 gibt es im Rahmen der Kinderleichtathletik auch eine Mehrkampf-Einzelwertung in der U10, allerdings nach Ranglistenpunkten und nicht nach 1000-Punkte-Wertung.
https://www.blv-sport.de/index.php?id=211
Ansonsten sind für U10 und jünger Teamwettkämpfe verpflichtend!
Reine DLO-konforme Kinderleichtathletikwettkämpfe, sind von der Seltec-Gebühr (0,5 € pro Meldung) befreit.
Nachdem Passau eine gemischte Veranstaltung auch mit Jugend-Altersklassen ausschreibt, fallen ab 2020 für alle Meldungen die 0,5 € pro Meldung an. Für eine Mannschaftsmeldung wie es beim KiLA-Team der Fall ist, fällt jedoch ebenfalls nur 0,5 € an, weil es ja eine Meldung ist, auch wenn das Team aus 6 Sportlern besteht!
Kannst du bitte mit dem Verantwortlichen der LG Passau diesbezüglich sprechen und darauf hinwirken, dass sie sich an die DLO und die Vorgaben der Kinderleichtathletik zu halten haben!
Damit sparen sie sich dann nebenbei auch noch einen Großteil der 400 EUR um die das Sportfest angeblich teurer werden würde durch die Seltec-Abgabe.
Vielen Dank und schöne Grüße”

Auf diese Bilder möchten wir auch in Zukunft nicht verzichten!
Der Spaß ist ins Gesicht geschrieben.

Wie sich die Bilder gleichen!

Ski – Rennläufer Felix Neureuther stand nach eigenen Angaben mit drei Jahren, versehen mit Startnummer, wettkampfmäßig bereits zwischen den Slalomstangen (Bilddokumentation:  RTL-Sendung “2019 Menschen, Bilder Emotionen” vom 08. Dezember 2019)

Auf Nachfrage wurde uns auch der Verfasser obiger Mail mitgeteilt, so dass es uns jetzt möglich ist, eine direkte,  nachfolgende Kontaktaufnahme herzustellen. 

Teilnehmerzahlen sind auch ein Beweis dafür, dass dieses Programm gewünscht wird und auch ankommt.
Mehrheitlich wurde dazu auch bestätigt, dass die Gerätschaften der Kinderleichtathletik anlässlich des Kindertrainings sowieso in den Vereinen zur Anwendung kommt. Dort wird nämlich der eigentliche Grundstein für die Leichtathletik gelegt. Wir kennen außerdem Veranstalter von Kinderleichtathletik … und keiner, oder fast keiner geht hin.

Unser Veranstaltungstermin seit 25 Jahren, nämlich der 03. Oktober, fällt zudem in eine Jahreszeit, wo wir Kinderleichtathletik nicht mehr durchführen hätten können.
Die angereisten Teilnehmer unverrichteter Dinge wieder heimschicken hätten müssen, weil die Bananenkisten und sonstigen Utensilien der Witterung nicht standgehalten hätten. Dies wäre zudem den Kindern und Eltern gegenüber unverantwortlich.

Da bekanntlich viele Wege nach Rom führen, muss nicht unbedingt die Kinderleichtathletik der einzige, zielführende Weg zur Leichtathletik sein. Als aktiver Sportabzeichen – Prüfer (BLSV-2/4/34770) liegt unserem 1. Vorsitzenden auch die Förderung des “Kinder- und Jugend Sportabzeichen” am Herzen.. ln diesem sehen wir neben der Kinderleichtathletik einen weiteren dualen Weg zur Leichtathletik. Mit den “beanstandenden” Disziplinen decken wir für das “Kinder Sportabzeichen” die Kriterien “Kraft” – “Schnelligkeit” und “Koordination” ab. 

Bei den meisten Jahrgangsstufen handelt es sich zudem um die Jahrgänge, die bereits eingeschult oder zumindest kurz vor der Einschulung stehen. In der Schule ist dann wirklich Schluss mit “Lustig”. Benotung und Beurteilung des Einzelnen stehen im Vordergrund. Klassendurchschnitt ist höchstens für die Lehrkraft relevant.

Gegen den angeführten Vorwurf der “Klammheimlichkeit” verwehren wir uns außerdem auf das entschiedenste. Die Ausschreibung wurde in der Ausgabe des Bayern Sport Nr. 39 vom 24.09 .2019 veröffentlicht. Die entsprechenden Disziplinen wurden mit dem Hinweis “Wertung für das Kindersportabzeichen möglich” explizit ausgewiesen. Wie wir nunmehr durch Sie aufgeklärt wurden, handelt es sich ja um kein offizielles Wettkampfprogramm für diese entsprechenden Altersgruppe. Wir sahen uns daher in der Vergangenheit und sehen uns auch in der Zukunft nicht veranlasst, dies extra genehmigen zu lassen. Wir setzen LaDV hier nur als Organisations-Unterstützung ein. Den verbundenen Urkundendruck stufen wir als Leistungs-Bestätigung ein, um den auswärtigen Besuchern ein späteres Suchen in der Ergebnisliste zu ersparen.

Soweit der BLV gegen die Durchführung des “Kinder- und Jugerid-Sportabzeichen” bei unserem McDonald’s Sportfest ist, so lassen Sie uns dies bitte umgehend schriftlich wissen. Wir sind dann gerne bereit, diese Meinung an die entsprechenden Gremien im Bayerischen Landes–Sportverband sowie im Deutschen – Olympischen – Sportbund weiterzuleiten.

Wir behalten uns außerdem das Recht vor und werden für die entsprechenden Sportabzeichen-Disziplinen der zutreffenden Jahrgänge, eine Gebührenbefreiung beantragen, da ja die Abnahme des Sportabzeichens unentgeltlich zu erfolgen hat.

Zur. Preisgestaltung mit Seltec wurden, neben unserer Berechnung, bereits in weiteren, verschiedenen Internetforen Aussagen mit entsprechenden Vorschlägen und Beispielen zur Diskussion gestellt. Unser 1. Vorsitzender war vor geraumer Zeit Kassenprüfer beim Bayerischen Leichtathletik Verband. Schon damals war das Gebot der Stunde: Eigenmittel forcieren! Sicherlich hat dies auch heute noch seine Gültigkeit. Es wäre aber wünschenswert gewesen, wenn sich die beschließenden Organe im Präsidium irgendwie mit den Vereinen im Vorfeld abgesprochen und diese beteiligt hätten und sich nicht jetzt hinter einer Seltec-Umlage verstecken. Diese ist nämlich, wenn man den bayerischen Terminkalender betrachtet, innerhalb kurzer Zeit “eingespielt”. Alleine wir, bei gleicher Teilnehmerzahl im Jahr 2020, tragen bereits mit 2,53 % zur Umlage bei.

Warum haben die meisten Landesverbände die Kosten auf die Startpässe verteilt und der BLV auf einzelne Starts? Und im Gegensatz zu den Laufveranstaltungen für alle Altersklassen, ohne Beschränkung auf die jüngsten Jahrgänge?

Bereits zum “Wichtigen Schritt auf dem Weg zur Modernisierung der Leichtathletik’, erschienen am 04. Dezember 2019 auf der BLV – Seite gäbe es eine Fülle von Gegenargumenten. So funktioniert die geschilderte Wettkampferfassung Infield schon lange bei COSA. Die Statistik ist dort schon seit Jahren integrlert und ausgereift, so ausgereift, dass andere Landesverbände beschlossen haben, weiterhin die Statistik mit COSA abzuwickeln. Zum Beispiel präsentiert der niederbayerische Verein TSV Plattling schon seit Jahren bei bayerischen und niederbayerischen Meisterschaften sämtliche lnformationen über Smartphone. Und so wurde dieser Ausrichter auch von der BLV – Führung als einer der besten Ausrichter gefeiert. Aber hier kann jeder Ausrichter von Veranstaltungen, Gott sei Dank, noch die günstigere Software auswählen und anwenden. 

Im Hinblick auf die bevorstehenden Fest- und Feiertage hoffen wir dagegen inständig, dass Sie unsere Ausführungen wieder zu lhrem richtigen Glauben zurückkehren lassen. Mit freundlichen Grüßen,

Leichtathletik Gemeinschaft

                   Passau

         ( Peter Fahrnholz )
            1. Vorsitzender

Die 25. Ausgabe des traditionellen “Mc Donald`s-Schüler- und Jugendsportfestes nahm  McDonald`s-Bezirksleiterin Ulrike Khelladi zum Anlass, sich im Namen von Franchisenehmer und Inhaber mehrerer McDonald`s-Restaurants Gerhard Froschmeier bei Peter Fahrnholz (1. v. li.), dem 1. Vorsitzenden der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, und seinem Stellvertreter Siegfried Kapfer, für die langjährige Treue und die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Überreichung eines Schecks für die Jugendarbeit  zu bedanken“.

(KS.) An insgesamt drei Laufcups hatte Manfred Ammerl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau (Bildmitte) in dieser Laufsaison teilgenommen.

Nach Abrechnung aller Läufe und Einarbeitung aller Ergebnisse wurde er nun mit zweimal Gold und einmal Silber für seine Leistungen geehrt.

Beim grenzüberschreitenden Sparkassen Grenzlandlaufcup Freyung/Grafenau konnte er ebenso wie beim Grenzlandlaufcup (Deutschland/Oberösterreich) seine Altersklasse M 50 für sich entscheiden.

Beim  Sparkassen- und Landkreislaufcup Passau holte er zudem die Silbermedaille!

Medaillenregen für LG-Quintett 

Das erfolgreiche LG-Quintett (v.li.) Lea Gahbauer, Anna Drexler, Felix Wagner, Jana Vogel und Mario Bernhardt

(KS.) Mit einem regelrechten Medaillenregen kehrten das vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn trainierten und betreute fünfköpfige Team der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau von den diesjährigen Cross-Meisterschaften des Leichtathletik-Kreises Passau zurück, die im Rahmen des „42. Nikolaus-Waldlaufes“ vom LAC Arnstorf 1978 e.V. ausgerichtet wurden und bei dem nahezu 300 Teilnehmer am Start waren.

Lea Gahbauer, bayerische 800-m-Meisterin, holte sich in ihrer Altersklasse W 14 über 2.100 m in 8:18,1 Minuten den Titel vor Laureen Blöchl (LG Wolfstein) und Lokalmatadorin Hannah Spring (LAC Arnstorf 1978 e.V.).

Anna Drexler, die 3.000 m zu bewältigen hatte, gewann die Weibliche Jugend U 18 in 12:30,6 Minuten.

Bei den Frauen, wo 5.000 m gelaufen wurden, holte sich Jana Vogel in 21:06,4 Minuten den Sieg vor Ingrid Matern (SVG Ruhstorf) und Maria Grabmeier (LG Wolfstein).  Platz Eins natürlich damit auch in Ihrer Klasse W 20.

Mario Bernhardt, eher auf den ganz langen Strecken zuhause, gewann in 33:43,6 Minuten das Männer-Rennen über 9.000 m vor Michael Gerl (TG Vilshofen) und Vereinskamerad Felix Wagner

Das LG-Duo Bernhardt und Wagner durfte sich zudem über Gold und Silber in ihrer AK M 30 freuen.

Siegfried Kühne eingerahmt vom LG-Vorsitzenden Peter Fahrnholz (re.) und seinem Stellvertreter, dem Passauer Stadtrat Siegfried Kapfer.

(KS.) Beim Jubiläumssportfest zum 20jährigen Bestehen der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau am 4. August 1990 war, nur 10 Monate nach dem Mauerfall zwischen den beiden deutschen Staaten, erstmals eine ostdeutsche Leichtathletik-Abordnung in der Dreiflüsse – Stadt Passau zu Gast.

Damals mit dabei im 20köpfigen Aufgebot des Polizeisportvereins (PSV) Chemnitz auch Siegfried Kühne, Trainer des Sprint- und Sprungnachwuchses bei der damaligen SG Dynamo Karl-Marx-Stadt, wo er u.a. auch Weitsprung-Olympiasieger Lutz Dombrowski (Olympische Spiele Moskau 8,54m mit Europarekord und Weltjahresbestleistung)  und die zweifache Junioren-Europameisterin Bettina Wolfrun (800m) am Stützpunkt Zwickau trainiert hatte.

In den darauffolgenden nahezu drei Jahrzehnten ist der Kontakt zwischen den Passauer LG-Verantwortlichen und dem ostdeutschen Trainer-Urgestein nie abgerissen und als jetzt die jährliche, von Stadtrat Siegfried Kapfer organisierte, Weihnachtsfahrt der Deutschen Polizeigewerkschaft und des Bayerischen Beamtenbundes in die Landeshauptstadt Sachsens nach Dresden führte, konnte kurzerhand ein Treffen mit dem zwischenzeitlich 90jährigen Siegfried Kühne arrangiert werden.

Knapp zwei Stunden wurden Erinnerungen mit dem topfiten Senior, der bis vor kurzem noch täglich seine Trainingseinheiten per Fahrrad absolvierte und erst auf Anraten seines Arztes auf das Walken umgestiegen ist, ausgetauscht und auch gleich ein Treffen 2020 in Passau vereinbart werden.


Ein Portrait von Siegfried Kühne, als Angehöriger der Feuerwehr, anlässlich der Auszeichnung mit der Rettungsmedaille am 06.06.1957.

Liebe Mitglieder und Freunde der LG Passau, bitte unterstützt die Petition, sie ist ganz in unserem Sinne!

Hallo Leichtathletik-Freunde,
zunächst ein kurzer Überblick, wie der BLV seinen Anteil am SELTEC-Exklusivvertrag von 16.000 Euro in Bayern eintreiben will. Der BLV verlangtkünftig für die „Stadionveranstaltungen“, ähnlich der Finishergebühren im Laufsport, pro Meldung 0,50 € Gebühren. Pro Einzel- und/oder Mehrkampf-Meldung, egal in welcher Altersklasse. Jeder Ausrichter erhält dafür eine kostenlose Seltec TaF3 Lizenz. Zusätzlich verzichtet der BLV auf seinen Teil der Genehmigungsgebühr, so dass künftig nur noch 20 Euro (DLV-Anteil) statt 35 Euro fällig werden. Die Gebühren für Meldungen über LADV sind damit ebenfalls abgegolten. Auch die Gebühren zur Ausrichtung von Bayerischen Meisterschaften (12,5% Lizenzgebühr) werden gestrichen.

Allerdings erhöhen sich die Gebühren an den BLV dadurch extrem. 
Mehr dazu: Hier geht es zur Petition

Klasse Einstieg in die Cross-Saison
-Ausdauer-Asse der LG Passau beim Münchner „Olympia-Alm-Crosslauf“-

Das erfolgreiche LG-Team mit (stehend v.li.) Mario Bernhardt, Frank Schneider, Felix  Wagner, Christoph Friedl, Jonas Storch und Jana Vogel sowie (kniend v. li.) Markus Weinert, Anna Drexler und Felix Proschek.

(KS.) Mit zweimal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze und absolut klasse Leistungen feierten die vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn trainierten und betreuten Ausdauerläuferinnen und -läufer der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei der sechsten Ausgabe des Münchener „Olympia-Alm-Crosslaufes“ einen äußerst erfolgreichen Einstieg in die Cross-Saison.

Die Verantwortlichen des Fördervereins Leichtathletik & Events München e.V. und des Leichtathletik Bezirks Oberbayern hatten im Münchner Olympiapark einen abwechslungsreichen Rundkurs von ca. 1.100 m austrassiert, auf dem die nahezu 500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland bei herbstlichen Verhältnissen Strecken zwischen 600 und 8.80ß0 m zu bewältigen hatten.

Jonas Storch auf dem Weg zu seinem Sieg
(Alle Fotos: Bayerische Laufzeitung)

Erstmals bei einem großen Crosslauf am Start, lieferte der jüngste LG-Starter, der 13jährige Jonas Storch ein exzellentes Rennen ab.  Die 2.200-m-Strecke gut eingeteilt, konnte er beim letzten Anstieg vor dem Ziel seine Konkurrenten aus der Schülerklasse U 14 überholen und  in ausgezeichneten 8:03 Minuten das Rennen vor Daniel Vohrer (SV Lohhof) und Maxi Thaumiller (SG Schönau) für sich entscheiden.

Über 2.200 m der Weichlichen Jugend U 18 lief  Anna Drexler ein gutes Rennen und musste erst auf den letzten 500 m Amelie Hanf (LV Deggendorf) „ziehen“ lassen. Letztlich durfte sie sich aber mit einer Endzeit von 8:43 Minuten über einen klasse zweiten Platz vor Ciara Elsholtz (TSG Giengen) freuen.

Trotz leichter Wadenprobleme lief Felix Proschek im Rennen der Männlichen Jugend U 18 über die gleiche Distanz mit 8:03 Minuten als Fünfter über die Ziellinie laufen.

Fünf Wochen nach seinem Münchner Marathon, stieg Mario Bernhardt mit einer tollen Leistung in die Cross-Saison ein. Als Langstreckenspezialist hatte er sich das Rennen über 3.300 m bzw. drei Runden ausgezeichnet eingeteilt und ließ gegen die Mittelstrecken-Konkurrenz nichts „anbrennen“. In der letzten Runde, etwa 800 m vor dem Ziel übernahm er die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Nach 11:06 Minuten durfte er sich als Überraschungssieger feiern lassen und verwies Lukas Eickmeyer (TSV 1883 Bogen) und Silas Schmidt (TV 1897 Goldbach) auf die weiteren Plätze.

Nach den zuletzt guten Trainingsleistungen konnte Frank Schneider mit seiner Endzeit von 11:27 Minuten und Platz Zwei in der Männlichen Jugend U 20 sehr zufrieden sein.

Da die letzten Trainingswochen bei Markus Weinert hervorragend gelaufen waren, zeigte er sich optimistisch für den Cross-Einstieg. Doch schon beim Aufwärmen und einlaufen fühlte er sich in München regelrecht schlapp und kraftlos. Mit seinen 12:06 Minuten und Platz 2 bei den Junioren zeigte er sich dann auch nicht zufrieden.

Über 3.300 m der Frauen lief Jana Vogel ein konstantes und gleichmäßiges Rennen. Hinter Anabel Knoll (SC Delphin) und der Triathletin Dörte Zimmermann holte sie nach 13:31 Minuten Bronze in der Frauen-Gesamtwertung.

Im sog. Top-Lauf über sechs Runden bzw. 6.600 m, der vom diesjährigen Großglockner-Berglauf-Sieger dem gebürtigen Eritrea Filimon Abraham (LG Festina Rupertiwinkel) gewonnen wurde, ging auch der „gelernte“ Skilangläufer

 Christoph Friedl erstmals wieder an den Start eines Crosslaufes. Mit seiner Endzeit von 24:30 Minuten und Platz 13 in diesem Top-Feld konnte er sehr zufrieden sein.

Im Hauptlauf, bei dem acht Runden bzw. 8.800 m zu bewältigen waren, lief Felix Wagner ein sehr konstantes Rennen und belegte mit 34:39 Minuten Rang zehn.

Marco Bscheidl gewinnt Nürnberger „Indoor-Marathon“.

LG-Ultraläufer Marco Bscheidl überlegener Sieger beim Nürnberger Indoor-Marathon.          Foto: Kiefner

(KS.) Dort wo tagsüber der TÜV Rheinland Materialien wie Möbel oder Spielzeug prüft, mutierten Treppen und Flure des Gebäudekomplexes in der Nürnberger Tilly-Straße zum Austragungsort einer zwischenzeitlich bereits zur Tradition gewordenen Laufveranstaltung der anderen bzw. besonderen Art.

Über 500 Läuferinnen und Läufer, unter ihnen Marco Bscheidl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, gingen bei der 15. Ausgabe des „TÜV-Rheinland Indoor Marathon“, dem in Deutschland wohl ungewöhnlichsten Lauf, an den Start.

Über zwei Ebenen war eine ca. 770 m lange Runde mit 16 Treppen auf- und 16 Treppen abwärts austrassiert, die beim Marathon 55 Mal (!) bewältigt werden musste.

Marco Bscheidl, mehrfacher Bayerischer Meister, 2014 Deutscher Marathon-Mannschaftsmeister die letzten Jahre auf die Ultradistanzen gewechselt und u.a. 2018 deutscher 50-km-Mannschaftsmeister, erkämpfte sich nach insgesamt „455 Treppen-Höhenmetern“ und  2:58:10 Stunden einen überlegenen Sieg mit 14 Minuten Vorsprung auf Christian Jakob (SV Schwindegg) und Frank Zocher (LAC Quelle Fürth).

Erfolgreiches LG-Trio (v.li.) Axel Brand, Jana Vogel und Felix Wagner
Erfolgreiches LG-Trio (v.li.) Axel Brand, Jana Vogel und Felix Wagner

(KS.) Über 300 Teilnehmer, unter ihnen auch Jana VogelAxel Brand und Felix Wagner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau gingen bei der 33. Ausgabe des „Trostberger Alzauenlaufes“ auf Strecken zwischen 800 und 10.000 m an den Start.

Die Verantwortlichen des ausrichtenden TSV 1863 Trostberg hatten durch die landschaftlich reizvollen Alzauen einen flachen und relativ schnellen Kurs mit Start und Ziel im Trostberger Jahn-Stadion austrassiert.

Im Hauptlauf über 10 Kilometer, wo sich bei den Frauen Maria Kerres (SWC Regensburg) den Sieg holte, erkämpfte sich Jana Vogel nach 42:13 Minuten Platz Zwei in ihrer Alters-klasse (AK) W 20.

Bei den Männern, wo der Großglockner-Berglauf-Sieger Filimon Abraham (LG Festina Rupertiwinkel) an seinem 27. Geburtstag einen überlegenen Premierensieg feierte, lief Felix Wagner nach 37:31 Minuten als ausgezeichneter Siebter der AK M 20 über die Ziellinie. Axel Brand, für den 38:27 Minuten gestoppt wurden, holte sich in seiner AK M 45 Platz Drei und die Bronzemedaille.

Renate Baumgartner mit der Bayern-Flagge
Renate Baumgartner mit der Bayern-Flagge

(fa) Ca. 52000 Läuferinnen und Läufer gingen beim diesjährigen New York – Marathon, bei frischem, aber sonnigen Wetter auf die anspruchsvolle Strecke, des weltgrößten Marathon-Laufes.

Unter den Klängen von Frank Sinatras Klassiger “New York, New York”, erfolgte der Startschuss zum legendären New York-Marathon.
Und mit dabei: Renate Baumgartner.

Wenn wir in unseren Breitengraden von “Zwei-Brücken-Läufen” berichten, ist die Dimension in New York eine andere.

Gleich zu Beginn musste man von Staten Island die 3km lange und hohe Verrazano-Narrows Bridge als erste von fünf Brücken mit zahlreichen Anstiegen überqueren.

Dabei sein ist alles und so kann man sich für die Brückenstrapazen mit einem atemberaubenden Blick auf die Skyline von Manhattan belohnen.

Die Strecke führte dann durch alle Bezirke New Yorks: Brooklyn, Queens, Harlem, Bronx und Manhattan bis zum Ziel im Central Park.

Auf der gesamten Strecke herrschte eine Riesenstimmung. Unzählige Musikgruppen und ca. 2 Mio Zuschauer entlang der Straßen feuerten die Läufer frenetisch an. Die Meinung von Renate: Der New York Marathon ist für sie ein absoluter Genusslauf, bei dem man nicht unbedingt eine Bestzeit erwarten sollte. So ließ sie es sich auch nicht nehmen, unterwegs tolle Fotos zu machen und unvergessliche Eindrücke vom Lauf festzuhalten. Mit Ihrer Endzeit von 4:41 Stunden war sie mehr als zufrieden.

Der Höhepunkt des Laufes fand natürlich beim Zieleinlauf unter dem Jubel der begeisterten Menschenmenge im Central Park statt, wo sie mit einem “Dauerlächeln” und überglücklich die wunderschöne Finisher-Medaille in Form des “Big Apple” stolz in Empfang nehmen durfte.

Der letzte Kommentar:
Der New York Marathon ist ein absolutes Highlight unter den Marathons und allen Läuferinnen und Läufern unbedingt zu empfehlen!